Sommerhochzeit mit Kleinkind: Was gilt es zu beachten?
Eine Sommerhochzeit verspricht strahlenden Sonnenschein, laue Abendstunden und eine unbeschwerte Atmosphäre. Findet das Fest im Kreise der Familie statt, gehören oft auch die kleinsten Gäste dazu. Damit der große Tag sowohl für das Brautpaar mit Nachwuchs als auch für Familien mit Kleinkindern harmonisch und entspannt verläuft, bedarf es einer sorgsamen Vorbereitung, welche die Bedürfnisse der jüngeren Gäste im Hinterkopf behält.

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Zwischen Zeitplan und Spontaneität
Der schönste Hochzeitstag gerät ins Wanken, wenn der Nachwuchs gestresst ist. Bereits die Wahl der Location entscheidet oft schon, wie entspannt das Fest wird: Ein abgegrenzter Garten, ein separates Spielzimmer oder schattige Rückzugsorte bieten hierfür ideale Bedingungen.
Wer in der Großstadt feiert, sollte zudem längere Anfahrtswege einkalkulieren. Gerade in den Sommermonaten kann der dichte Berliner Stadtverkehr oder unvorhergesehene Baustellen auf den Routen zu den beliebten Hochzeitslocations im Umland die Geduld der kleinsten Passagiere auf eine harte Probe stellen. Es empfiehlt sich daher, den zeitlichen Ablauf flexibel zu gestalten oder zumindest ausreichende Pufferzeiten einzuplanen.
Gleichzeitig kann eine professionelle Kinderbetreuung vor Ort Wunder wirken und den Eltern phasenweise Freiräume verschaffen. Viele Agenturen in der Hauptstadt haben sich auf die Eventbetreuung spezialisiert und bringen das nötige Equipment direkt mit zur Location.
Das richtige Hochzeitsoutfit zur Sommerhochzeit
Ein kratziges Tüllkleid oder ein einengendes Hemd führt bei sommerlichen Temperaturen schnell zu Unmut unter den jüngsten Gästen. Bei Kleinkindern steht der Tragekomfort an erster Stelle, weshalb leichte, atmungsaktive Materialien wie Leinen oder weiche Baumwolle meist die beste Wahl sind.
Da Sommerhochzeiten oft unter freiem Himmel stattfinden, sollte auch der Schutz vor ultravioletter Strahlung nicht unterschätzt werden. Spezielle UV-Kleidung bei kleinen Kindern schützt die empfindliche Haut zuverlässig vor Sonnenbrand, insbesondere wenn sich die Kleinen im Laufe des Tages viel im Außenbereich bewegen. Ein leichter Sonnenhut mit Nackenschutz und eine Sonnenbrille komplettieren das hochzeitstaugliche Sommer-Outfit.

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Schutz vor Hitze und Sonne
Pralle Mittagssonne ist für die empfindliche Haut von Kleinkindern absolut tabu. Bei freien Trauungen im Garten muss zwingend darauf geachtet werden, dass ausreichend Sonnenschirme, Pavillons oder schattenspendende Bäume zur Verfügung stehen. Ein regelmäßiges Eincremen mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50+) versteht sich von selbst.
Manche historischen Berliner Gutshäuser oder ufernahe Locations an der Spree und Havel bieten durch dicke Mauern oder eine frische Brise eine natürliche Abkühlung. Dennoch sollte stets ein kühler Innenraum zugänglich sein, in den sich Familien zurückziehen können, wenn die Temperaturen im Freien zu stark ansteigen. Um für zusätzliche Abkühlung zu sorgen, bieten sich zudem fechte Tücher oder kleine Handventilatoren an.
Beschäftigung und Unterhaltung auf der Sommerwiese
Langeweile ist der häufigste Grund für Quengeleien. Wenn die Erwachsenen beim Sektempfang plaudern, benötigen die kleinen Gäste eine altersgerechte Beschäftigung. Auf einer Sommerhochzeit bietet es sich an, eine kleine Spielecke im Freien einzurichten, damit der Nachwuchs sich austoben kann, während die Eltern die Feierlichkeiten genießen.
Neben Malsachen und Seifenblasen ist vor allem abwechslungsreiches Outdoor-Spielzeug sehr beliebt, um den Bewegungsdrang der Kinder spielerisch zu kanalisieren. Folgende Utensilien haben sich auf Hochzeitsfeiern besonders bewährt:
- Kompakte Spielzelte oder Spieltunnel: Sie dienen nicht nur dem Vergnügen, sondern spenden gleichzeitig Schatten.
- Wurf- und Fangspiele: Soft-Frisbees oder Klettbälle minimieren das Verletzungsrisiko und sorgen für Bewegung.
- Riesenseifenblasen-Sets: Sie faszinieren Kinder jeden Alters und bieten zudem eine wunderschöne Kulisse für Hochzeitsfotos.
- Sandspielzeug oder kleine Matschtische: Sofern die Location einen Sandbereich bietet, sind Kinder damit oft stundenlang friedlich beschäftigt.
- Rasen-Kegelbahnen und Riesen-Vier-Gewinnt: Diese XL-Varianten bekannter Klassiker ziehen auch ältere Kinder an und fördern das gemeinsame Spielen auf der Festwiese.
- Hüpfpolster und Soft-Bausteine: Sie bieten eine sichere und wetterfeste Möglichkeit, Energie abzubauen, ohne dass schwere Verletzungen auf dem Rasen drohen.
- Laufräder und Rutschautos: Ein kleiner Fuhrpark auf befestigten Wegen der Location hält die Kleinsten mobil und ausgiebig beschäftigt.

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Verpflegung und Ruhezeiten
Das kulinarische Angebot einer Hochzeit ist oft sehr exklusiv und nicht immer nach dem Geschmack von Kleinkindern. Eine rechtzeitige Absprache mit dem Catering bezüglich einfacher, kindgerechter Snacks, wie zum Beispiel Obstspieße, Gurkenscheiben oder milde Nudelgerichte, verhindert hungrige Gesichter.
Besonders wichtig ist im Sommer eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr; Wasser und ungesüßte Tees sollten immer griffbereit sein. Ebenso sollten die gewohnten Ruhezeiten nicht vernachlässigt werden. Ein ruhiger Raum für den Mittagsschlaf oder ein komfortabler Kinderwagen mit Sonnensegel ermöglicht es dem Kind, die nötige Energie für den restlichen Tag zu tanken.
Der mobile Rettungsanker: Die Notfall- und Wickeltasche
Ein plötzlicher Fleck auf dem Festkleid oder ein aufgeschürftes Knie können die Feststimmung schnell trüben. Eine gut sortierte Tasche zur Grundausstattung ist daher für den gesamten Tag unverzichtbar. Neben ausreichend Windeln und Feuchttüchern gehört vor allem Wechselkleidung ins Gepäck.
Sonnenschutzmittel, Pflaster, ein bewährtes Wundschutz-Schmerzmittel sowie das heißgeliebte Kuscheltier oder ein Schnuller dürfen keinesfalls fehlen. Auch ein kleines Handtuch ist Gold wert, falls beim Spielen im Freien Wasser im Spiel war, beispielsweise wenn die gewählte Hochzeitslocation direkten Zugang zu einem märkischen See bietet und die Füße im kühlen Nass abgekühlt wurden.

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