• Trauring-Materialien

Trauring-Materialien

Woraus bestehen Trauringe?

Heutzutage ist so ziemlich alles möglich, was gefällt. Mussten Trauringe im letzten Jahrhundert noch fast zwanghaft aus Gelbgold gefertigt sein, so steht den Heiratswilligen heute eine große Auswahl an Materialien für Trauringe zur Verfügung.

Trauringe Berlin - Trauring-Materialien

© Collection Ruesch

Gold

Trauringe aus Gold sind der Klassiker schlechthin und nach Jahren der Zurückhaltung wieder sehr gefragt bei jungen Paaren. Dabei wird häufig vergessen, dass auch Gold zu den seltenen Edelmetallen zählt.

Der Markt bietet durch eine Vielzahl an Legierungen eine enorme materielle wie farbliche Vielfalt. Eine der beliebtesten ist das zeitlos-schöne Weißgold, das mit seinem weißen Schimmer an Platin und Palladium erinnert. Hier wird vor allem Silber, aber auch Palladium beigemischt; erst dadurch erhält das ansonsten sehr weiche Gold die notwendige Härte. Obgleich mit guter Robustheit ausgestattet, ist Weißgold allerdings weniger hart und nicht ganz so langlebig wie Platin oder Palladium.

Das gilt in noch stärkerem Maße für Gelbgold, das zu gleichem Anteil neben Feingold auch Silber oder Kupfer enthält, sodass die natürliche Goldfarbe erhalten bleibt. Ein höherer Kupferanteil führt zum sogenannten Rotgold oder auch Roségold – allerdings auch zu verminderter Widerstandsfähigkeit des Materials. Auch Apricot-Töne sind in letzter Zeit sehr beliebt bei Trauringen. Diese dezente Farbigkeit überzeugt auch Männer, die Rosétöne sonst eher mit Weiblichkeit assoziieren. Apricot jedoch überzeugt mit dezenter Noblesse.

Galerie Trauringe aus Gold:

Der Preis: eine Legierung, die nur zu 33% aus Gold und ansonsten nur aus Silber und Kupfer besteht, ist natürlich wesentlich kostengünstiger als eine Goldlegierung mit 75 % Goldanteil. Die üblichen Feingehalte für Goldlegierungen in Deutschland sind 750, 585 und 333. Bei Trauringen findet man auch 900. Diese Zahl gibt an, wie viele Anteile von 1000 Teilen der fertigen Schmuck-Legierung auf das Edelmetall entfallen. Je kleiner also die eingestempelte Zahl im Ring ist, um so günstiger wird er auch.

Bedenken Sie, dass bei allen Kosten, die mit einer Trauung verbunden sind, Sie die Ringe auch noch nach über 30 Jahren oder länger tragen werden. Dieser Kauf ist also auch eine Investition in die gemeinsame Zukunft. Wählen Sie daher lieber eine hochwertigere, langlebigere Legierung.

 

Platin

Ein hochwertigeres Material für einen Trauring kann es kaum geben. Als das edelste und eines der seltensten Edelmetalle weist Platin einen ausgesprochen hohen Reinheitsgrad von bis zu 95 Prozent auf. Aufgrund des geringen Anteils zugesetzter Materialien ist es auch für Allergiker gut geeignet. Das silbrig-weiß schimmernde Platin besticht durch überragende Widerstandsfähigkeit. Es dunkelt im Vergleich zu anderen Materialien wie etwa Gold oder Silber mit den Jahren nicht nach und läuft auch nicht an. Seine besondere Härte bietet zudem maximale Abriebfestigkeit und somit Schutz vor Verfärbungen auf der Haut sowie besten Halt auch für teure Edelsteine.
Die Gewinnung von Platin ist extrem mühsam: Beinahe eine halbe Tonne Gestein wird aus mehr als tausend Meter Tiefe geschlagen, gesprengt und geschürft, gemahlen und gewaschen – für die winzige Menge von nur einem Gramm Platin.

Galerie Trauringe mit Platin:

All diese Eigenschaften spiegeln sich im Preis wider: Platin-Ringe sind mit Abstand die teuersten. Eine preiswertere Alternative, die dennoch viele der guten Eigenschaften erhält, ist die Platin-600-Legierung, in der neben 60 Prozent Platin auch Palladium und andere Materialien verarbeitet sind.

 

Palladium

Palladium gehört zur Gruppe der Platin-Metalle und wird aus Nickel- und Kupfererzen gewonnen. Als Material für Trauringe ist das Edelmetall erst seit wenigen Jahren auf dem Vormarsch. Es ähnelt dem hochwertigen Platin in vielen Punkten, ohne jedoch dessen Perfektion zu erreichen. So gilt auch Palladium mit einem Reinheitsgrad von 95 Prozent als ausgesprochen kratzfest und widerstandsfähig und ist dahingehend etwa vergleichbar mit 600er-Platin.

Galerie Trauringe mit Palladium:

Anders als Weißgold behält auch Palladium dauerhaft seine silbrig-weiße Farbe und läuft nicht an. Für viele Brautpaare mit kleinerem Budget bietet Palladium aufgrund seines vergleichsweise niedrigen Preises und seiner Vorzüge eine reizvolle Alternative. Seit Kurzem bieten einige Juweliere zudem eine noch etwas preiswertere 500er-Legierung an, die farblich etwas ins Graue geht.

 

Edelstahl

Diese Metalllegierung ist sehr robust und widerstandsfähig, deswegen muss Edelstahl sich nicht verstecken vor den klassischen Edelmetallen. Er lässt sich sehr gut mit diesen verbinden und bekommt so einen ganz eigenen Reiz. Bei einer hochwertigen Verarbeitung bekommt Edelstahl fast eine Anmutung von Silber oder Weißgold. Trauringe aus Edelstahl sind sehr robust, laufen im Gegensatz zu Silber nicht an. Jedoch sind sie oft nicht nickelfrei und somit für Allegiker nur bedingt geeignet.

Galerie Trauringe aus Edelstahl:

Titan

Titan erinnert ebenfalls an Edelstahl, nur dass sich hier die Oberfläche etwas matter präsentiert. Generell ist das Material etwas dunkler. Titanringe bestechen mit ihrer Leichtigkeit, sind dabei jedoch außergewöhnlich robust und bruchfest. Für Allergiker sind Titanringe sehr gut geeignet, denn Titan hat keine Bestandteile von Nickel. Durch die hohe Festigkeit des Materials ist eine nachträgliche Änderung des Ringes jedoch ausgesprochen schwierig.
Trauringe aus Titan sowie Edelstahl werden auch auf Grund günstigen Preises immer beliebter.

Galerie Trauringe aus Titan:

Carbon

Trauringe aus Carbon zeugen von Moderne und Trendbewusstsein. Einfach mal etwas wagen! Der matt-dunkle, fast schwarze Stoff, der normalerweise im High-Tech-Bereich zu Hause ist, hat mittlerweile auch den Hochzeitsmarkt erobert und steht im maximalen Kontrast zu den gängigen Edelmetallen. Nicht nur junge Paare interessieren sich für Trauringe aus Carbon. Dieser künstlich hergestellte Werkstoff aus festen Kohlenstofffasern begeistert Viele. Schwarze Trauringe gab es in dieser Art vorher noch nicht.

Gallerie Trauringe mit Carbon:

Der dunkle Untergrund setzt Brillanten besonders strahlend in Szene. Kombiniert mit Gold, Platin oder Palladium oder mit markanter Gravur versehen, werden Carbonringe zum wahrhaftigen Eye-Catcher. Weitere Attribute, die für Carbon sprechen, sind seine extreme Leichtigkeit und Kratzfestigkeit. Hochzeitsringe aus Carbon haben daher eine sehr lange Lebensdauer.

 

Keramik

Bei Keramik denkt man zuerst an Geschirr oder Fliesen. Aber auch für Trauringe wird Keramik seit einiger Zeit als Werkstoff benutzt. Allerdings hat Schmuckkeramik wenig mit dem Material gemeinsam, welches für Teller oder Fliesen benutzt wird. Keramik für Schmuck wird speziell bearbeitet und unterschiedlich gestaltet. Keramik nutzt man entweder als Oberflächenüberzug oder als Ausgangsmaterial für den gesamten Ehering. Es ist ein sehr robustes Material und damit wunderbar für langlebige Trauringe geeignet.
Ob unschuldiges weiß oder kontrastreiches schwarz, oder eine Kombination aus beidem – Trauringe aus Keramik sind etwas Besonderes.

Galerie Trauringe mit Keramik:


Das Material Tantal

Das Material Tantal ist ein Metall, welches die Ordnungsnummer 73 im Periodensystem besitzt. In der Schmuckwelt ist es weitestgehend neuartig. Erst in den letzten Jahren ist die Nachfrage nach alternativen Materialen wie Carbon, Wolfram, Iridium und somit auch nach Tantal gestiegen. Tantal gehört zu den seltenen Metallen, wenn nicht sogar zu den seltensten in unserem Sonnensystem. Das Metall ist anthrazitgrau, was das Material so besonders macht.

 

Die Tantal-Trauringe aus unserer Bildergalerie erhalten Sie exklusiv nur bei Juwelier Pape:

Berlin Karlshorst, Treskowallee 94, Telefon: 030 5 08 34 85

Mo, Di, Do, Fr: 10.00 bis 18.30 Uhr
Mi: Geschlossen
Sa: 10.00 bis 13.00 Uhr

 

Unsere Tantalum Trauringe werden aus reinem 999 Tantal gefertigt. Das heißt, dass keine anderen Legierungsmetalle enthalten sind. Die dunkle Farbe des Metalls bleibt auch bei starker Beanspruchung der Trauringe erhalten. Das Material ist gesundheitlich unbedenklich. Bis zum heutigen Kenntnisstand ist das Material antiallergen.

Es wird seit langer Zeit in der Medizin für Implantate wie künstliche Gelenke verwendet. Die Schmelztemperatur von Tantal liegt bei circa 3.000° C. Es erweist sich als sehr kratz- und hitzebeständig, was es zu einem idealen Trauringmaterial im Alltag auf lange Zeit macht.

Quelle unserer Trauringe bei Juwelier Pape ist eine Manufaktur in Magdeburg.

 

Tantal-Trauringe

Sie halten gerade das seltenste stabile Element unseres Sonnensystems in der Hand. Es kommt in der Erdkruste nicht so häufig, aber oft gemeinsam mit dem Element Niob vor. Je nach Anreicherung nennt man das Erz Tantalit oder Niobit.

Die Vorkommen sind relativ gut auf der Erde verteilt. Die bedeutendsten Lagerstätten befinden sich in Australien, Kanada, China, Afrika und Brasilien.

Reines Tantal – so, wie wir bei Juwelier Pape es verarbeiten – ist übrigens zu 100 % allergiefrei und gesundheitlich unbedenklich. Dies ist auch der Grund, weshalb es beispielsweise in der Medizin zur Herstellung für Präzisionswerkzeuge Verwendung findet. Aber auch in der Mikroelektronik wird Tantal wegen seiner hohen Wärmeleitfähigkeit und Stabilität heute neben anderen seltenen Erden gern für Mikrokondensatoren eingesetzt. Aufgrund dieser Eigenschaften wurde Tantal vor vielen Jahren auch für die Glühfäden der guten alten Glühlampe verwendet. Vermutlich hatte also schon jeder einmal Tantal in der Hand, ohne es zu wissen.

Tantal-Trauringe faszinieren durch die ganz besondere Haptik und seine Dichte, was dem Träger – aufgrund des beeindruckenden Gewichtes – eine besondere Wertigkeit vermittelt. Tantal ist sehr variabel, was die Oberflächengestaltung angeht. Hier zeigt das Material viele verschiedene interessante Fassetten. Mal glatt, mal rauh, mal hell, mal dunkel. Aber immer mit einer gewissen zurückhaltenden Eleganz.

Ein schönes Grau ist der Hauptton von Tantal, der mit einem leichten blauviolettem Touch dem Schmuckstück – auch in Kombination mit anderen Metallen – einen edlen Charakter verleiht.

Eine besondere Herausforderung ist die Bearbeitung von Tantal. Aufgrund seiner besonderen Härte (etwa 5x härter als Platin) und einer sehr hohen Schmelztemperatur von über 3.000 °C sind den üblichen Verfahren Grenzen gesetzt.

 

 

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiterhin nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen

/** Loads the WordPress Environment and Template */